Leben.Tod.

So nah beieinander. So fein, die Linie zwischen beiden. Ja. „Weil alles zwei Seiten hat..“

Worüber sich noch wundern, wenn ohnehin das „Hauptelement“ – nämlich das „Dasein“ –  aus zwei Gegensätzen besteht: Leben.Tod.

Ist das Leben denn nicht eigentlich einfach. (Frage ohne Fragezeichen). Warum nehmen wir uns selbst, wir Menschen, so ernst? Ist es nicht eigentlich lächerlich.. wir befinden uns doch möglicherweise in einer Beschäftigungstherapie – a life long -. Warum dann dieser Ernst? Warum dann dieses unnötige Brechen von Herzen? Ja. Genau. Weil viele es sich leichter machen, indem sie einfach auf der Oberfläche des Wassers schwimmen. Weil sie ganz einfach weder sich selbst, noch ihr Dasein, noch das Umfeld (andere Menschen+Natur+alle anderen uns umgebenden Elemente) einfach nicht wahrhaftig wahrnehmen wollen. Die Flucht. Es ist einfacher zu flüchten, als sich zu stellen. Die Zeit ist ein guter Fluchtort. Ort? Erfassbar? Aufzuhalten? Nein.

Sich der Realität stellen. Was ist real? Das, was wir fähig sind, ohne uns selbst einzuschränken, wahrzunehmen? Möglich. Bedarf es überhaupt einer Realität?

Warum berührt es einen nicht auf dieselbe Weise, wenn ein Zustand, der sich wiederholt, schon einmal erlebt wurde.. Auch den Tod. Das Phänomen des Sterbens. Die Begleitung. Die Befreiung. Wessen Befreiung? Die des Sterbenden? Die des Verbliebenen? Wo geblieben?

Ah es tut weh. Ja, das tut es. Aber das gehört dazu.

Und je öfter es sich wiederholt, desto stärker realisiert man ( – „real“, was auch immer es hier ist – ), dass es so schnell vorbei sein kann. Einfach nur einmal mit den Augen zwinkern. Man ist da, oder weg.

Schmerz zu teilen ist schön. Nicht für alle. Auch nicht für alle Beteiligten. Manche sind verschlossen, andere offen. In der Vielfalt der Empfindungsmöglichkeiten, gekoppelt mit der Fähigkeit, die man durch Erfahrung und „Selbstbildung“ und/oder „Außenbildung“ erlangt, – , in dieser Vielfalt erleben wir.

Erforsche das Unerforschte. Aber auch das Erforschte kann man erneut erforschen – denn nichts ist konstant. Die Permanente Änderung liegt in der Natur von ALLEM. Daher.. erfassen: überhaupt möglich? Und warum? Wenn es ohnehin wieder wie ein Fisch aus unseren Fingern gleitet.. ? Krampfhaft das Leben versuchen zu fixieren.. führt zu durchgehendem Fehlschlag. Ja? Ja.

Neugier, was der Tod ist? Womöglich einwenig. Aber auch innerer Frieden damit und die vorbereitete Postur für jeden Moment, in dem es eintreffen kann/könnte/wird.

Daher jeden Moment echt leben. Damit auch der Übergang ein echter ist. Und das Ankommen auch ein echtes ist.

Zeit lässt sich dehnen.. und einengen.. abhängig von und relativ zum Umstand. Richtig? In der Tat. Nicht erfassbar. Egal welch pingelige Regelung und Aufstellung man durchführt. Nicht erfassbar. Gut so. Denn wir Menschen sind womöglich nicht reif genug, um dieses einzigartige Gebilde der Zeit und alles rund um sie zu begreifen und zu behandeln. Vielleicht fehlt es sogar an der Güte. Ja. Die Güte. Das Herz zu öffnen und den Geist auch gedanklich in einen Zustand der bewegenden Liebe zu bringen, erfordert viel, sehr viel Reife, viel „über-den-Dingen-stehen“.

Teilen mit jenen, die begreifen. Alles andere ist verlorene Zeit. Und das ist schade – außer, man braucht es, um den Lernprozess Richtung Reife zu beschreiten.

Gute Nacht.. an alle, nah und fern.. die ihre Augenlieder zum ewigen Schlafe schließen. Oder womöglich lieber ein „Guten Morgen“ bekommen sollten.. weil sie vielleicht alle in einen neuen Morgen einer anderen Sphäre erwachen.

Zeitlosigkeit.

Unabhängige Freiheit. (Ja, zur Zeit ist unsere Freiheit abhängig).

Keine Fragen. Doch schon… aber jetzt zumindest nicht mehr. Für ein Weilchen.

ciao ciao.. et au revoir..

Fish..

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