up the hill.and down again

(listening to: Björk – Bachelorette) – Transfer into this mood. Get inspired.

Schwierig. Manchmal ist es sehr sehr schwierig.

Was? –> der Neustart. Es ist, als würde man von neuem geboren werden. Die Wahrheit ist der Einklang zwischen dem Innen- und dem Außenleben. Woraus man schließen könnte, dass es so viele (menschliche) Wahrheiten gibt, wie Menschen auf dem Planeten. Gibt es Menschen auch außerhalb der Erde? Können wir es wissen? Wollen wir es wissen?

Je tiefer man in seinen Gedanken hinab schreitet, desto oberflächlicher scheint die Oberfläche. Desto ferner wird das Gesellschaftsgerüst. Desto klarer werden jene Menschen, die wirklich etwas erlebt haben. Sie unterscheiden sich immer mehr von jenen, die es nicht wagen das Leben zu leben und eher das Bedürfnis haben, zu sammeln. Materie. Je materialistischer sie werden, desto mehr werden auch sie selbst zur Materie. Dann wundern sie sich über die Leere in ihnen. Nämlich die Leere in der Materie und in sich selbst.

Nur Interaktion erfüllt. Auch la solitude ist eine Interaktion. Mit sich selbst. Es ist aber eine Interaktion. Es bedarf einer Interaktion, um Mensch zu sein. Jene, denen die Interaktion fehlt und die es nicht bemerken, werden wütend. Dann suchen sie sich Opfer.

Menschen können innerhalb weniger Sekunden sowohl sanft, feinfühlig, als auch brutal und grenzenlos sein. Sind keine Gegensätze – ich weiß. Aber die Begriffe passen so ganz gut zusammen. Daher deren Verwendung. Sanftheit ist nicht unbedingt mit Grenze verbunden. Daher nicht missverstehen bitte.

Ach. Ja, ach. Schreiben. Ich möchte schon seit einiger Zeit ein Buch schreiben. Es ist an und für sich schon inhaltlich quasi bereit. Die Frage ist, ob ich es noch „ordnen“ soll, bevor ich es einem Verlag gebe. Naja. Mal sehen. Das wird jetzt ohnehin nicht geklärt werden.

Anders. All jene, die anders sind, ziehen mich an. All jene, die es wagen sich und die Welt zu erkunden und neugierig zu erfragen, ziehen mich an. All jene, die sehr schnell von außen be-/verurteilt werden, ziehen mich an – weil sei meistens innen ein ganz anderes Leben führen. Ein echteres Leben.

Dass jeder etwas von sich aufgeben muss, um in der Gesellschaft gemeinsam zu existieren, ist an und für sich ein schöner Grundgedanke. Was jedoch fehlt, ist der Ehrgeiz, diese Wertschätzung des Gemeinsamen beizubehalten. Immer mehr und mehr wird aus diesem „Gemeinwohl“ eine sehr sehr „dünnhäutige“ Seifenblase. Leider. Daher streben dadurch viele Massen danach, dieser Seifenblase entsprechend zu handeln, weil sie auch viel zu gering selbstreflexiv handeln; was im Endeffekt dazu führt, dass sie glauben im Gemeinwohl zu handeln, aber nicht erfüllt werden und dann werden sie wütend. Dann fühlen sie sich wieder schlecht, weil ja wütend sein kein langfristig zufrieden stellender und Glücksgefühl bringender Zustand ist. Tja, und dann kommt alles auf der schönen Erde durcheinander.

Aber wie soll man das jedem einzelnen Menschen erklären? Man müsste jeden einzelnen Menschen durch eine Therapie führen. Daraus ergibt sich die Frage: sind wirklich jene, in Psychiatrien oder gar Gefängnissen eingesperrten, die Verrückten? Oder sind es jene, die draußen in der Welt sind? Denn wer würde sich bemühen einer Seifenblase gerecht zu werden?

Momente der Klarheit sind sehr sehr selten. Daher sollte man jeden Hauch, den man verspürt, wenn die Klarheit sich nähert, wertschätzen und umarmen.

Das bestmögliche Versteck ist womöglich die Öffentlichkeit. Der eigene Tod ist etwas, das den anderen widerfährt – nicht sich selbst. Wenn man es recht bedenkt, stützt sich (mittlerweile deutlicher) unsere Zivilisation auf einen gewissen Anteil freiwilliger Unkenntnis: Unwissenheit ist (leider) für sehr viele ein Segen.

Genug für heute.

Bonne nuit.

Fish.

 

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